SPD-Fraktion fordert Kinderbeauftragten für Sachsen

Veröffentlicht am 05.06.2013 in Jugendpolitik

Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag erneuert ihre Forderung nach einem sächsischen Kinderbeauftragten. Dieser sollte direkt an den Landtag angegliedert werden. Der Kinderbeauftragte sollte ressortübergreifen einen Blick aus Sicht der Kinder auf Gesetzesvorhaben und Maßnahmen der Landespolitik werfen.

Er wäre Ansprechpartner für Kinder und all jene, die sich um ihr Wohl bemühen. Zudem könnte er Anregungen geben für eine stärkere Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in der Politik.

Kinder haben Ansprüche und Rechte, die sie aber nicht von allein umsetzen können. Andere Bundesländer haben mit einem Kinderbeauftragten bereits gute Erfahrungen gemacht, von denen Sachsen profitieren könnte: Beispielsweise wurde in Sachsen-Anhalt schon vor Jahren ein Kinderbeauftragter geschaffen. Und was in anderen Bundesländern gut funktioniert, muss auch in Sachsen möglich sein. "Wenn der Freistaat kinderfreundlich sein will, muss er auch personell unterstreichen, dass ihm die Bedürfnisse von Kindern am Herzen liegen“, meint Henning Homann, Sprecher für Kinder- und Jugendpolitik der SPD-Landtagsfraktion.

 

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