SPD Mittelsachsen

Positionspapier: Perspektiven des Öffentlichen Personennahverkehrs in Mittelsachsen

Kommunales

Arbeitsgruppe ÖPNV Mittelsachsen stellt Positionspapier vor

Hier zum Download: Perspektiven des öffentlichen Personennahverkehrs in Mittelsachen

Ein guter Öffentlicher Personennahverkehr ist eine wichtige Voraussetzung für die soziale und kulturelle Teilhabe aller Menschen und damit Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Gut organisierter und ausgestatteter öffentlicher Personennahverkehr schont darüber hinaus die Umwelt und ist in aller Regel effizienter als Individualverkehr. Vor dem Hintergrund der aktuellen demografischen Entwicklung ist der ÖPNV gerade für den ländlichen Raum eine wichtige Zukunftsfrage. Er darf nicht alleine der Logik der Wirtschaftlichkeit unterworfen werden.

Mit der Regierungsbeteiligung der SPD geht der Anspruch einer neuen Verkehrspolitik im Freistaat Sachsen einher. Ziele sind, wie im Koalitionsvertrag verankert, die Einführung eines landesweit einheitlichen Tarifsystems, die Entwicklung leistungsfähiger Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum sowie die Etablierung eines landesweiten kostengünstigen Bildungstickets. Diese Schritte begrüßen wir ausdrücklich.  Sie müssen dringend umgesetzt werden. Dabei ist uns bewusst, dass nicht alle Wünsche und Hoffnungen erfüllt werden können.

Wir wollen die Chancen einer besseren sächsischen Verkehrspolitik für Mittelsachsen nutzen. Als Flächenlandkreis wissen die Menschen in Mittelsachsen um die Bedeutung eines guten ÖPNV/SPNV. Deshalb wollen wir mit dieser Stellungnahme die Arbeit des Verkehrsministeriums und der ÖPNV-Strategiekommission zu unterstützen. Vor allem wollen wir die für die konkrete Umsetzung zuständigen Verkehrsverbünde auf Verbesserungsbedarfe hinweisen.

Der Landkreis Mittelsachsen und insbesondere die Region Döbeln liegen an der Schnittstelle zwischen dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund, dem Verkehrsverbund Oberelbe und dem Verkehrsverbund Mittelsachsen. Der ÖPNV in Mittelsachsen ist immer wieder ein großes Thema.  Das hängt sicher auch damit zusammen, dass Schnittstellenprobleme zwischen diesen Verkehrsverbünden auftreten. Hier lässt sich somit gut beobachten, ob zukünftige Struktur-, Tarif- und Fahrplanmodelle reibungslos und verbraucherfreundlich funktionieren.

Diese Stellungnahme erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist das Ergebnis von  fünf Arbeitstreffen mit insgesamt 30 Bürgerinnen und Bürgern auf Initiative des SPD-Kreisvorsitzenden Henning Homann. Weitere Bürgerinnen und Bürger haben sich durch Hinweise in Mails und Briefen beteiligt. Die hier vorliegende Stellungnahme fasst die in der Arbeitsgruppe diskutierten Probleme zusammen.

Inhalt:

  1. Einheitliches Tarifsystem schaffen. Zweckverbundsstruktur überprüfen
  2. Ein Bildungsticket für Sachsen
  3. Attraktiven Schienennahverkehr im ländlichen Raum erhalten
  4. Ein attraktiver ÖPNV braucht motivierte und fair bezahlte Mitarbeiter/innen
  5. Barrierefreiheit langfristig sicherstellen
  6. weitere Handlungsfelder
  7. ÖPNV braucht eine verlässliche und bedarfsgerechte Finanzierung
 
 

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