Der Freiberger Bahnhof

Veröffentlicht am 10.05.2020 in Allgemein

Der Freiberger Bahnhof macht einen heruntergekommenen Eindruck. In den Augen der Meisten ist er ein Schandfleck für unsere Stadt, den man schnellstens beseitigen sollte. Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes findet sich deshalb auch in einigen Programmen der Parteien und Wählervereinigungen zur Kommunalwahl 2019 als vorrangig zu lösende Aufgabe.

In unseren Zielstellungen sahen wir es als besonders wichtig an, hierbei die Bürgerinnen und Bürger von vornherein einzubeziehen. Am 7.12.2019 reichten wir deshalb die Vorlage ein, mit der das Anliegen umgesetzt werden sollte. In einer ausführlichen Stellungnahme vom 14.01.2020 erklärte die Verwaltung unseren Vorschlag als unzulässig und rechtswidrig. Hauptsächlich gründete sich die Ablehnung darauf, dass die SPD-Fraktion anstrebe, selbst mit der Bürgerbeteiligung durch den Stadtrat beauftragt zu werden. Tatsächlich steht aber von einer derartigen Absicht in der Vorlage kein Wort. Die durch uns angeregte Assistenz der Stadtverwaltung für das Gesamtprojekt wird offenbar bewusst fehlinterpretiert. Wir wollten nur, dass ein unparteiischer Dritter mit der Moderation beauftragt wird - genau, wie das jetzt durch den Stadtrat gemäß dem Vorschlag der Verwaltung geschehen ist. Überhaupt wird man bei unvoreingenommener Betrachtung kaum Unterschiede im nunmehr beschlossenen grundsätzlichen Herangehen und dem durch uns vorgeschlagenen Procedere finden. Wir haben lediglich die Moderation offengelassen und eine größere Anzahl von Veranstaltungen als notwendig erachtet. Weil es uns aber nicht um bloße Anerkennung, sondern um die positive Entwicklung Freibergs geht, haben wir unseren Antrag zurückgezogen und dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt. Ein ungutes Gefühl bleibt jedoch. Der Vorgang wirft nicht gerade ein vorteilhaftes Licht auf die durch die Verwaltung praktizierte Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, im Besonderen diejenige mit den kleinen Fraktionen. Es bleibt zu hoffen, dass die sicher zahlreichen Anregungen aus der Bürgerschaft mehr willkommen sind als die offenbar unerwünschten Initiativen aus dem Stadtrat.

Der Freiberger Bahnhof macht einen heruntergekommenen Eindruck. In den Augen der Meisten ist er ein Schandfleck für unsere Stadt, den man schnellstens beseitigen sollte. Die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes findet sich deshalb auch in einigen Programmen der Parteien und Wählervereinigungen zur Kommunalwahl 2019 als vorrangig zu lösende Aufgabe.

 

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