16.02.2016 in Jugendpolitik

Jusos Mittelsachsen wählen neuen Vorstand

 

Die Jusos Mittelsachsen, die Jugendorganisation der SPD, haben auf ihrer Vollversammlung am 14. Februar 2016 einen neuen Vorstand gewählt. Alter und neuer Vorsitzender ist der Döbelner Hans-Martin Behrisch. Sein Stellvertreter ist zukünftig der Freiberger Student Alexander Geißler. Den neuen Kreisvorstand komplettieren Andreas Richter und Friedrich Zentgraf aus Freiberg, Tobias Sommerfeld aus Döbeln sowie Florian Bohne aus Hainichen.

Besonderer Höhepunkt der Vollversammlung war die Diskussion mit der Freiberger Bundestagsabgeordneten Dr. Simone Raatz über deren Dienstbesuch in Israel und die neusten Themen des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, dem Raatz als Stellvertretende Vorsitzende angehört. Einen weiteren Scherpunkt bildete das neue Asylpaket II. Daneben beschäftigten sich die Nachwuchspolitiker mit künftigen Veranstaltungen und neuen Möglichkeiten der Mitgliederwerbung.

Am Ende zog der Kreisvorsitzende Behrisch ein positives Fazit: „Wir haben sehr viele neue Ideen und Impulse gesammelt. Wir werden jetzt die Ärmel hochkrempeln und konzentriert daran gehen diese bestmöglich umzusetzen. Ich danke Dr. Simone Raatz für die spannende Diskussion und dass sie sich Zeit für uns genommen hat. Ich freue mich sehr auf das kommende Jahr und die neuen Herausforderungen."

18.05.2014 in Jugendpolitik

Schulsozialarbeit in Mittelsachsen vor massiven Kürzungen – Homann verlangt verlässliche Finanzierung

 
Henning Homann

Der Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Henning Homann sieht durch unzureichende Finanzierung die Schulsozialarbeit in Mittelsachsen in Gefahr. „Wir sind uns mit Lehrern sowie Eltern- und Schülervertretungen einig, dass die Schulsozialarbeit ausgebaut werden muss.  Aber genau das Gegenteil ist gerade der Fall“, so Homann. Konkret geht es um zweidrittel also 17,5 der 26  Schulsozialarbeiterstellen in Mittelsachsen, die aus dem EU-geförderten Programm "Kompetenzentwicklung für Schülerinnen und Schüler" in Mittelsachsen finanziert wurden, das am 31. Juli planmäßig ausläuft.

Eine weitere Finanzierung mit EU-Geld ist erst zum 1. Januar 2015 möglich. „Die von Sozialministerin Claus mehrfach zugesicherte Zwischenfinanzierung wird jedoch frühestens zum 1. September möglich, und sie wird nicht für alle bestehenden Projekte ausreichen“, so Homann nach Gesprächen mit betroffenen Projektträgern. „Und die vom Ministerium verlangte Konzentration auf Oberschulen bedeutet das Aus für ESF-geförderte Schulsozialarbeit an Gymnasien.“

13.03.2014 in Jugendpolitik

CDU und FDP verhindern Landesprogramm Schulsozialarbeit

 

Gestern Abend hat die SPD-Fraktion ihren Antrag ‚Kinder stärken – Landesprogramm Schulsozialarbeit auflegen‘ im Plenum des Sächsischen Landtags zur Abstimmung gestellt. Die Sozialdemokraten verfolgten damit das Ziel, die Schulsozialarbeit flächendeckend an allen sächsischen Schulen auszubauen, um allen Schülerinnen und Schülern bestmögliche Bildungschancen zu ermöglichen. Der Antrag scheiterte aber am Mittwochabend an der ablehnenden Haltung von CDU und FDP.

„Ein Landesprogramm Schulsozialarbeit wäre die notwendige Antwort auf die wachsenden Bedürfnisse vor Ort gewesen.“, erklärt Henning Homann das Vorhaben der SPD-Fraktion. „Wachsende Probleme, vor allem bei Familien in sozial schwierigen Situationen, eine Schulabbrecherquote von zehn Prozent und wachsende Ansprüche an unseren Schulen, fordern den Freistaat dringend zum Handeln auf.“, so Homann.

05.06.2013 in Jugendpolitik

SPD-Fraktion fordert Kinderbeauftragten für Sachsen

 

Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag erneuert ihre Forderung nach einem sächsischen Kinderbeauftragten. Dieser sollte direkt an den Landtag angegliedert werden. Der Kinderbeauftragte sollte ressortübergreifen einen Blick aus Sicht der Kinder auf Gesetzesvorhaben und Maßnahmen der Landespolitik werfen.

Er wäre Ansprechpartner für Kinder und all jene, die sich um ihr Wohl bemühen. Zudem könnte er Anregungen geben für eine stärkere Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in der Politik.

08.03.2013 in Jugendpolitik

Jusos Mittelsachsen wählen neuen Vorstand

 

Döbelner Hans-Martin Behrisch von Vollversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt

Bereits am vergangenen Samstag, 02.03.2013, trafen sich die Jusos Mittelsachen in Freiberg zu ihrer Vollversammlung um einen neuen Vorstand zu wählen und über den diesjährigen Bundestagswahlkampf zu diskutieren. Als Gastrednerin war Dr. Simone Raatz, Bundestagskandidatin der SPD Mittelsachsen, anwesend.

31.08.2010 in Jugendpolitik

Homann: „Jugendhilfe wichtige Zukunftsinvestition“

 
Henning Homann, MdL

Nach einer intensiven Diskussion im gestrigen Jugendhilfeausschuss, wurde die Jugendhilfeplanung zur erneuten Überarbeitung zurückgewiesen. Der Landkreis soll zusätzliche Mittel für das Frauenzentrum und die mobile Jugendarbeit zur Verfügung stellen.

„Die Landkreisverwaltung hat ein klares Votum erhalten. Nicht nur beim Mädchentreff in Döbeln, sondern auch in der mobilen Jugendarbeit muss nachgebessert werden. Es ist fachlich nicht vertretbar, dass Kinder und Jugendliche aus Gemeinden unter 5.000 Einwohnern schlechtere Chancen auf ein pädagogisch hochwertiges Angebot haben sollen, als Jugendliche aus größeren Städten. Das betrifft schließlich ein drittel der rund 75.000 Kinder und Jugendlichen in Mittelsachsen“, erklärt Henning Homann zur gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses.

12.03.2010 in Jugendpolitik

Gegen die Interessen (Mittel-) Sachsens: Schwarz-Gelb schleift Jugendhilfe

 
Henning Homann

Namentliche Abstimmung und Demo vor dem Landtag fordern zum Umlenken auf. CDU/FDP Abgeordnete aus Mittelsachsen stimmen gegen die lokalen Interessen

Aktuelles Material:
Die Rede von Henning Homann (MdL) HIER zum Download
Der Antrag von SPD und Linksfraktion HIER zum download

Auf gemeinsamen Antrag von SPD und Linksfraktion diskutierte gestern, am 10. März 2010, der Sächsische Landtag über die Kürzungen im BereichJugendhilfe. Für die SPD brachte der mittelsächsische Landtagsabgeordnete Henning Homann, jugendpolitischer Sprecher seiner Fraktion, den Antrag mit dem Titel „Keine Haushaltskonsolidierung auf Kosten von Kindern und Jugendlichen oder in anderen sozialen Bereichen“ ins Plenum ein. Insbesondere fordert der Antrag:

09.02.2010 in Jugendpolitik

CDU/FDP-Landesregierung gibt die Zukunft auf

 

„Wer die Jugendhilfe derart zusammenstreicht, legt Axt an die Zukunft der jungen Generation. Die sächsische Staatsregierung muss dringend ihren Kurs in der Jugendpolitik ändern. Die geplanten Kürzungen der Jugendpauschale, der überörtlichen Angebote sowie der Freiwilligendienste bedrohen die sächsische Jugendarbeit in ihrer Substanz. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben während unserer Regierungsarbeit in Sachsen die Jugendpauschale mehrmals erhöht, um so einen Ausgleich zum demografischen Wandel zu schaffen. Dieses Rad dreht die CDU/FDP-Landesregierung nun bis in die Steinzeit zurück.

11.11.2009 in Jugendpolitik

Homann: “Leider wird am falschen Ende gespart“

 
Jugendpolitiker Henning Homann

„Die Einsparungen von knapp einer Million Euro im Bereich der Jugendhilfe sind ein falsches Zeichen. Auch vor dem Hintergrund zurückgehender Einnahmen ist es wichtig, die Investitionen in die Zukunft, also in Kinder- und Jugendhilfe sowie in Bildung unvermindert fortzusetzen. Hier wird leider am falschen Ende gespart“, erklärt Homann zu den gestrigen Entscheidungen des Jugendhilfeausschusses im Landkreis Mittelsachsen. „Mit der Streichung des flexiblen Jugendmanagements vergibt der Landkreis die Möglichkeit mit umfangreichen Fördermitteln vom Freistaat die Jugendarbeit im ländlichen Raum zu stärken. Es ist immer ärgerlich, wenn Fördermittel nicht abgerufen werden“, so der SPD-Politiker weiter.

14.05.2009 in Jugendpolitik

DA: "Altkreis Döbeln zahlt künftig für die Jugendarbeit drauf" - "SPD warnt vor Kahlschlag"

 

Der Jugendhilfeausschuss hat eine neue Förderrichtlinie beschlossen.
Döbelner Anzeiger, 13. Mai 2009, von Oliver Hach

Sparen mit dem Mittweidaer Modell – so lautet ab sofort die Strategie bei der Förderung der offenen Jugendarbeit in Mittelsachsen. Nach heftigen Diskussionen hat der Jugendhilfeausschuss des Kreistages am Montagabend in Freiberg eine einheitliche Förderrichtlinie für den neuen Großkreis beschlossen. Vorbild ist die Richtlinie des Altkreises Mittweida – mit Folgen für die Kommunen in den Altkreisen Freiberg und Döbeln.

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Detlef Müller (MdB)

Henning Homann (MdL)

Constanze Krehl