SPD Mittelsachsen

Zum Kauf des Bahnhofsgeländes durch die Stadt Freiberg

Pressemitteilung

Die Freiberger SPD kritisiert die Stadtverwaltung für die schlechte Organisation im Vorfeld des geplanten Ankaufs des Bahnhofgeländes. “Bei einem für Freiberg seit Jahren so wichtigen Thema wie der Zukunft des Bahnhofes braucht es mehr Klarheit in der Planung”, so Alexander Geißler, Landtagskandidat der SPD für Freiberg und die Region. “Es kann nicht sein, dass man erst kurz vor Behandlung im Stadtrat das Objekt besichtigt und feststellt, dass Baumängel scheinbar doch zu groß sind und erst ein umfassendes Gutachten eingeholt werden muss. Wie so überhaupt Verkaufsverhandlungen stattfinden konnten und ohne den Zustand des Objektes zu kennen dabei ein Kaufpreis von 1,1 Millionen vereinbart wurde, ist vollkommen unverständlich.”

Die SPD Freiberg steht trotz dieser Unklarheiten für einen Ankauf des Geländes. “Der Erwerb des Objekts durch die Stadt ist überfällig. Selbst wenn Baumängel größer als gedacht sein sollten, muss die Stadt das Objekt erwerben um daran etwas zu verändern. Aus heutiger Sicht war die Entscheidung, das Vorkaufsrecht 2010 nicht zu nutzen, falsch. Da keine genauen Zahlen bekannt sind, kann man nur hoffen, dass die Stadt rückblickend keinen zu hohen Preis zahlen wird im Vergleich zum Kaufangebot aus dem Jahr 2010. Freiberg sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein und die Bahnhofsvorstadt durch eine nachhaltige Sanierung des Bahnhofsgeländes mit seinem Gebäude und den Freiflächen aufwerten”, sagt Jakob Schreiber, Vorsitzender der SPD Freiberg.

 

Ein grober Entwurf für ein Nutzungskonzept mit Einrichtung gastronomischer Angebote, der Ansiedlung städtischer Verwaltung, einem Gründercampus und einem Parkplatz für Pendlerinnen und Pendler liegt bereits vor. “Wichtig für uns ist, dass das Areal im Sinne der Bürgerinnen und Bürger genutzt wird. In diesem Sinne stellen wir uns eine Bürgerbeteiligung für das Konzept vor, welche Vorschläge aus der Bevölkerung vor Beginn der Sanierung aufnimmt und einarbeitet. Der Bahnhof sollte ein Bürgerprojekt der Freiberger werden. Als solches wird die Akzeptanz der letztlichen Umsetzung am größten sein.”, führt Alexander Geißler aus. “Zu einem nachhaltigen Mobilitätskonzept gehört für uns vor allem die Einrichtung kostenloser Parkplätze in ausreichendem Umfang, eine Aufwertung und Ausweitung der Fahrradabstellplätze, eine Einbindung des Carsharing Services TeilAuto und Ladeplätze für Elektroautos”, so Geißler weiter. “Ich persönliche werde mich gemeinsam mit unserer Stadtratsfraktion in einen Beteiligungsprozess aktiv einbringen und z.B. für das Konzept einer gesicherten Fahrradgarage werben. Derartige Konzepte erfreuen sich in Dresden und Leipzig großer Zustimmung und wurden dort bereits mit großer Akzeptanz umgesetzt. Die bisherigen Fahrradstellplätze sind leider zu unsicher.

 

Eine Aufwertung des Warte- und Ankunftsbereichs im Bahnhofsgebäude ist ebenfalls für das Image der Universitätsstadt zentral und überfällig. “Daher ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, entschlossen zu handeln und die Vorgänge seitens der Verwaltung zu beschleunigen. Es ist wichtig, dass die Stadt einen angemessenen Preis zahlt, dazu wird das Baugutachten beitragen. Dies muss jedoch zügig geschehen. Eine Verschleppung des Verfahrens hilft weder dem Bahnhof noch den Bürgerinnen und Bürgern”, so Geißler abschließend.   

 

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